Übung mit den hauptamtlichen Kräften aus Rheda-Wiedenbrück

Eine schöne Sonderübung fand am vergangenen Dienstag (09.05.2017) an einem Bürogebäude im Industriegebiet Lintel-Süd statt. Die Mitarbeiter im Übungsobjekt wurden nicht informiert, um das Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten. Der Brand wurde im zweiten Obergeschoss mit einer Nebelmaschine simuliert, wodurch gegen 14:05 Uhr die interne Brandmeldeanlage ausgelöst wurde.

 

Der Löschzug Lintel ist mit dem LF 20/16 und dem TLF 16/25, die hauptamtlichen Kräfte mit dem HuLF (Hubrettungs-Universallöschfahrzeug) ausgerückt. Am Bürokomplex angekommen mussten ca. 120 Mitarbeiter zu den Sammelplätzen geschickt werden. Das LF 20 wurde vor dem Haupteingang platziert. Der Angriffstrupp hatte sich bereits mit Atemschutz ausgerüstet, um in die verqualmten Räume im zweiten Obergeschoss vorzudringen. Das TLF stand an der gegenüberliegenden  Straßenseite am Unterflurhydranten zum Aufbau der Wasserversorgung. Das HuLF hat sich im hinteren Bereich des Bürogebäudes positioniert, um mit dem Hubkorb an das brennende Obergeschoss zu gelangen.

 

Der Angriffstrupp vom LF20 hat im 2. OG die verqualmten Räume erreicht. Mittlerweile war bekannt, dass zwei Personen vermisst wurden. Sie müssten sich in den Büros auf der linken Seite aufhalten. Die erste Person war bewusstlos und wurde vom Trupp aus dem Gefahrenbereich gezogen. Außen wurde die bewusstlose Person dem wartenden Wassertrupp übergeben und mit einer Trage aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht. Die zweite Person wurde über den zweiten Rettungsweg, einer Treppe an der Rückseite des Gebäudes, durch die hauptamtlichen Kräfte gerettet.

Bilder der Übung

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